Soziologin. Raumplanerin. Persönlichkeitsentwicklerin. Mentaltrainerin. Und das Mädchen, das mit fünfzehn so krank war, dass es wochenlang kaum das Haus verlassen konnte.
Während Gleichaltrige ihr Leben lebten, saß ich im Wald.
Nicht weil ich so weise war. Sondern weil mir nichts anderes übrig blieb. Was dann passierte, verstand ich erst zwanzig Jahre später: Ich machte intuitiv das, was ich heute Natur-Selbstcoaching nenne.
Ich ließ mir den Wind die Gedanken aus dem Kopf blasen. Lehnte mich an Baumstämme. Beobachtete, wie der Nebel sich auflöste - und mit ihm manche meiner schwersten Gedanken.
Mein Nervensystem regulierte sich. Mein Körper fand Ruhe. Meine Seele bekam Raum.
Jahre später - nach zwei Studienabschlüssen, Forschungsarbeit in Vancouver und Wien, einem Weiterbildungsmarathon, der mich eher von mir weggeführt als zu mir hingebracht hat - erkannte ich: Das Wirksamste, was ich je für mich getan habe, war damals im Wald. Ohne Methode. Ohne Wissen. Einfach durch das Sein in der Natur.
Seither habe ich daraus eine Praxis gemacht. Über 50 Methoden entwickelt. Mehr als 500 Menschen begleitet. Bücher geschrieben.
Und ich weiß heute mit Gewissheit: Die Natur kann dir in 40 Minuten zeigen, was du in Jahren des Nachdenkens nicht gefunden hast.
Du musst es nur einladen.